#Rüstungspolitik Clara E. Mattei kritisiert die Debatte um Rüstungsausgaben grundsätzlich und wählt dabei deutliche Worte. Es wirke „fast obszön“, solche Fragen rein technisch zu diskutieren, während gleichzeitig weltweit Konflikte eskalieren. Sie fordert, stärker die Perspektive des globalen Südens einzubeziehen, wo Gewalt und Krieg oft unmittelbare Realität seien. Am Beispiel Gaza verweist sie auf die dramatischen humanitären Folgen. In einem kapitalistischen System werde die Wirtschaft durch Militarisierung angekurbelt. Unternehmen wie Rheinmetall profitierten davon direkt, was sich etwa in stark gestiegenen Aktienwerten zeige. Für sie ist das Ausdruck eines Systems, das wirtschaftlichen Erfolg mit „Destruction abroad“ verknüpft. -jl
Johann-Christoph Landgraf