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Wie KI fürs Fernsehen arbeitet

09:03
26.06.2025
In der Masterclass von Michael Praetorius geht es um neue KI-Einsatzmöglichkeiten im TV-Studio. Er startet mit dem Dreiklang der großen Fragen in seinen Vortrag: Was ist möglich, was ist gesetzlich erlaubt und was ist ethisch möglich? Als Erstes ergründet Praetorius die Frage danach, was schon möglich ist. Und zwar am Beispiel der Story des erschossenen Wels vom Brombachsee aufbereiten. Hier ist sein Ablauf:
  • ChatGPT fragen, was es zu diesem Thema an Schnittmaterial braucht.
  • Von Midjourney Video eines Wels erstellen lassen.
  • Eine Art von Fact-Checking, ob der Fisch korrekt aussieht.
  • Den Nachrichtentext von ChatGPT erstellen lassen.
  • Nachrichtentext von einer Kollegin einsprechen lassen
  • Bei schlechter Aufnahme o.Ä.: Mit Adobe Podcast „Sprache verbessern v2” die Aufnahme glätten lassen.
  • Bei Bedarf Voice Mirroring mit podcast.adobe.com, um den digitalen Zwilling z.B. eines Nachrichtensprechers den Text sprechen zu lassen; so lassen sich auch verhunzte Ausnahmen zu perfekten O-Tönen umwandeln.
  • Auf suno.com lässt sich Praetorius ein Musikstück so generieren, dass es auf den Text passt.
  • Bis auf die O-Töne ist der Beitrag nun fertig.
Die ethische Dimension sei natürlich etwas anderes, betont Praetorius – aber was mittlerweile auch in Sachen Authentizität möglich ist, sei beeindruckend. „Wir sind voll in der Ethik-Diskussion.”
Michael Praetorius hat von sich selbst mittlerweile über 80 Avatare, die er beliebig in unterschiedlichen Nutzungssituationen verwendet und verschiedene Dinge einsprechen lassen kann. Sein Fazit zur Entwicklung: „Du gehst einmal ins Studio und nie wieder.

Die Masterclass-Ergebnis mündete in einen YouTube-Clip...

Nina Labaute

Ich möchte nicht, dass wir uns als Menschen durch KI selbst ersetzen. Die Gefahr kommt auch ein wenig von uns selbst, dass wir faul werden. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht verdummen und in Zukunft nichts mehr machen. Die Warnung von KI-Kenner Michael Praetorius 09:08
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