Über viele Wochen hatten die Handballer der HSG Delmenhorst fast durchweg überzeugende Leistungen abgeliefert, ehe es am vergangenen Sonnabend nach längerer Zeit mal wieder einen Rückschlag gab. Die 34:37-Niederlage beim Abstiegskandidaten TSV Bremervörde schmeckte dem Tabellenfünften der Oberliga Nord überhaupt nicht. Dass sie daraus gelernt haben, können die Delmenhorster direkt an diesem Freitag zeigen. Ab 20.15 Uhr treten sie dann erneut bei einem Team aus dem unteren Tabellenbereich an, beim Zwölften TuS Haren.
Für die Emsländer geht es um den Klassenerhalt, dementsprechend dürfte auf die HSG wieder ein Kampfspiel warten. Vieles hängt also von der Einstellung ab, zumal die 100 Kilometer weite Fahrt an die Ems an einem Freitagabend auch nicht gerade für Jubelstürme bei den Delmenhorstern sorgen dürfte. Zuletzt erkämpfte sich Haren ein 34:34 gegen die Hunte-Aue Löwen. Für Delmenhorsts Coach Jonas Meißner war die Pleite in Bremervörde womöglich "ein Dämpfer zu einem guten Zeitpunkt". Ob er damit richtig liegt, zeigt sich nun in Haren.