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Ein letzter Regionalliga-Tanz in Bookholzberg

13:20
24.04.2026
Es dürfte emotional werden am Sonnabend in der Halle am Ammerweg. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bestreitet nicht nur ihr vorerst letztes Spiel in der Handball-Regionalliga Norddeutschland. Es ist auch der letzte Auftritt von Trainer Stefan Buß und Co-Trainer Werner Dörgeloh. Die beiden Männer prägten die Landkreis-HSG, die in der kommenden Spielzeit in der Oberliga Nord mit einem stabilen Kern, aber unter neuen Voraussetzungen starten wird. Zum Abschiedsspiel reist der TSV Burgdorf II an. Anwurf ist um 18 Uhr.

Von vornherein war klar, dass der Klassenerhalt nur sehr schwer möglich sein würde. Stefan Buß sprach regelmäßig von einer sportlichen Sensation, sollte es klappen. Und es reicht nicht. Lediglich zwei Siege – jeweils daheim gegen den SV Alfeld und den TV Cloppenburg – fuhr die Truppe ein. Hinzu kamen zwei Unentschieden beim Northeimer HC und in Cloppenburg.

Zuletzt hatte Buß nur noch zehn fitte Spieler zur Verfügung, die in Vorsfelde eine 16-Tore-Klatsche kassierten. Ähnlich hoch verloren die Buß-Schützlinge im Hinspiel in Burgdorf. Dort hatte die HSG beim 16:33 keinerlei Chance. Der TSV steht derweil bereits als Meister fest.

Doch egal, wie die Partie endet: Der Applaus von den Rängen wird groß sein. Stefan Buß führte die A-Junioren der HSG einst in die Jugendbundesliga. Viele der damaligen Spieler rückten mit ihrem Coach zu den Herren auf und marschierten dort von der Landes- bis in die Regionalliga durch. Nun endet dieses Abenteuer am Sonnabend. In der neuen Saison übernehmen Coach Simon Schreiner-Deeben und Co-Trainer Thorben Kruse die Verantwortung.

Michael Kerzel

HSG Delmenhorst hat eine positive Bilanz als Ziel

13:19
24.04.2026
Die Saison in der Handball-Oberliga Nord ist auf der Zielgeraden. Klar ist jetzt schon, dass die HSG Delmenhorst eine gute Runde gespielt hat. Mit 24:22 Punkten steht sie auf dem sechsten Rang. In echter Abstiegsgefahr schwebte die Truppe von Coach Jonas Meißner nie. Bei drei noch ausstehenden Spieltagen strebt das Team eine positive Bilanz an. Das vorletzte Heimspiel dieser Spielzeit steht am Sonnabend an. Zu Gast ist der TV Oyten.

Dieser rangiert noch vor den Delmestädtern auf Rang drei. Beide Teams haben mit dem Kampf um den Aufstieg allerdings nichts mehr zu tun. Eine gewisse Rivalität aufgrund der örtlichen Nähe gibt es, auch wenn es kein richtiges Derby ist. Die beiden spielstarken Teams können ohne Abstiegssorgen befreit aufspielen und so den Zuschauern in der neuen Stadionhalle gute Unterhaltung bieten. Anwurf ist um 19.15 Uhr.

Beim bis dato letzten HSG-Heimspiel – vor zwei Wochen gegen den VfL Fredenbeck II – fielen 74 Tore. Es war ein Spektakel mit großenteils offenem Visier, das die Delmestädter mit 39:35 gewannen. Auch in der vergangenen Woche sahen die Zuschauer jede Menge Treffer, als die Meißner-Sieben mit 33:38 beim TV Schiffdorf unterlag. Im Hinspiel setzte sich Oyten mit 36:33 durch.

Daheim hat die HSG Delmenhorst nur gegen den designierten Meister VfL Horneburg und gegen den TV Neerstedt verloren und unter anderem den kommenden Vizemeister SG Bremen-Ost besiegt. Oyten gewann allerdings sechs von elf Auswärtsspielen, darunter die letzten beiden. Insgesamt trudelt die Spielzeit beim TVO jedoch aus. Seit der Pause über den Jahreswechsel verlor der Tabellendritte öfter, als er gewann.

Michael Kerzel