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Schießen: Di-Do-Ho steigt in die Verbandsoberliga auf

10:40
24.03.2026
Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen. Das trifft für die Schützen ganz besonders zu, die einen Treffer in die Zehn in der Mitte des Scheibenspiegels für ein gutes Ergebnis ins Visier nehmen. Für das Luftgewehr-Quintett des Schützenvereins Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt (Di-Do-Ho) gab es in dieser Saison ein weiteres Ziel. Die ehrgeizige Fünfermannschaft von Trainerin Mona Elling wollte in die Verbandsoberliga und hat jetzt den Aufstieg in die dritthöchste deutsche Liga souverän geschafft.

Bei der Relegation auf dem Nordwest-Stand in Bassum startete Di-Do-Ho als Verbandsliga-Vizemeister und hatte zwei Teams aus der höheren Kategorie zu Gegnern, die unbedingt die Klasse halten wollten. Bereits im ersten der beiden Wettkämpfe schoss das Team aus dem Bezirk Hoya einen Vorsprung von acht Ringen gegenüber dem SV Aurich-Oldendorf heraus, der aber leicht verspielt werden kann.

Die endgültige Entscheidung in der Relegation musste Durchgang zwei bringen. Und da steigerte sich Di-Do-Ho so sehr, dass am Ende 48 Ringe Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten SV Rhadereistedt (3820) zu Buche standen und Aurich-Oldendorf sogar noch zwei Ringe weniger (3818) auf dem Konto hatte. Der Aufsteiger in die Verbandsoberliga erreichte durch eine Steigerung von 1923 auf äußerst starke 1946 Zähler insgesamt 3868 Ringe.

Für Di-Do-Ho, das mit etlichen Fans angereist war, schossen an diesem Tag Carolin Schrader (389/395), Tim Juschkat (389/390), Jessica Lampe (384/392), Neele Bauriedl-Thölke (387/388), Christoph Wagenfeld (im ersten Wettkampf 373) sowie Emily Koppe (im zweiten Durchgang 381). "Wir haben den Aufstieg in die Landesverbandsoberliga geschafft, ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das hat sie super gemacht", freute sich Trainerin Mona Elling.

Jürgen Juschkat