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Tennis: Ottersberger TC II verpasst Nordliga-Aufstieg denkbar knapp

09:39
24.03.2026
Nur hauchdünn verpassten die Tennisspieler der Herren-55-Mannschaft des Ottersberger TC II die Krönung ihrer überragenden Oberliga-Saison. Im Aufstiegsspiel zur Nordliga trennte sich das Team vom TV GG Ramlingen-Ehlershausen mit einem 3:3-Unentschieden. Da die Gäste aber zwei Sätze mehr gewannen, steht ihnen das Aufstiegsrecht zu. "Ja, in diesem Fall fühlt sich ein Unentschieden tatsächlich wie eine Niederlage an. Es war sehr knapp, aber der Gegner war eben einen Tick besser und steigt daher verdient auf. Auch wenn es aktuell noch gemischte Gefühle sind, können wir absolut stolz sein auf unsere Saison. Ein Erfolg im Aufstiegsspiel wäre die Kirsche auf der Torte gewesen", fasste OTC-Kapitän Jens Spieler die Gemütslage zusammen.

Das Team aus Ramlingen-Ehlershausen war ohne ihre etatmäßige Nummer vier angereist und präsentierte sich vor allem an den oberen Positionen extrem stark. Andreas Schach probierte im Spitzeneinzel alles und gestaltete die Partie auf Augenhöhe. Am Ende musste er sich mit 4:6 und 6:7 geschlagen geben. Auch Andre Stelling konnte seine Zweisatzniederlage nicht verhindern. Dennoch reichte es für die Gastgeber zu einem Unentschieden nach den Einzeln. Sven Brehmer zeigte einen souveränen Auftritt und bezwang seinen Kontrahenten sicher mit 6:4 und 6:2. Deutlich mehr kämpfen musste Wulf Meyer, der nach einem klaren 6:1 im ersten Durchgang den Satzausgleich hinnehmen musste. Im fälligen Match-Tiebreak wurde es dramatisch, ehe Meyer seinen Matchball zum 14:12 verwandelte.

"Durch das Zwischenergebnis war klar, dass dem Gegner ein Doppelerfolg in zwei Sätzen zum Gesamtsieg reicht. Dies konnten wir im ersten Doppel gegen deren starke Paarung nicht verhindern", berichtete Jens Spieler von einem schnellen Verlauf des ersten Doppels. Im zweiten Doppel setzten sich Michael Kersting und Wulf Meyer in drei Sätzen durch und sicherten ihrem Team zumindest noch das verdiente Remis.

Florian Kastens

Leichtathletik: LG Kreis Verden ist bei Wettkämpfen in verschiedenen Städten vertreten

12:20
23.03.2026
In Rom, Frankfurt, Springe, Salzkotten und Edemissen waren am Wochenende Athleten der LG Kreis Verden mit starken Ergebnissen unterwegs. Nach seiner Marathonpremiere 2024 in Paris ging der Verdener Philipp Cordes nun in Rom über die 42,195 Kilometer an den Start. Unter den mehr als 25.000 Männern verbesserte er sich im Vergleich zu Paris nach gleichmäßigem Rennen – die Halbmarathonmarke passierte er nach 1:39:41 Stunden – um 28 Minuten auf 3:21:35 Stunden. Der Verdener Peer Schröder ging erstmals auf die Marathonstrecke und kam nach 4:32:03 Stunden ins Ziel.

Auf die Halbmarathonstrecke gingen die M40-Läufer Stefan Steinert (Verden) und Sascha Kroll (Oyten). Steinert ging bei der Deutschen Meisterschaft in Frankfurt an den Start, in Vorbereitung auf den Hannover-Marathon am 12. April war Kroll beim Springe-Deister-Lauf aktiv. In Frankfurt mit 702 Männern und 310 Frauen gelang Steinert ein gleichmäßiges Rennen, in dem er sich nach Platz 288 bei zehn Kilometern bis ins Ziel trotz leichter Oberschenkelprobleme auf Rang 257 aller Männer vorarbeitete und damit nach 1:19:06 Stunden Platz 25 unter 73 M40-Läufern belegte.

Auf der nicht leichten Strecke am Deister bestätigte Kroll seine aktuell gute Form mit einer Steigerung der persönlichen Bestzeit um zwei Minuten auf 1:18:49 Stunden und war damit als Gesamtvierter unter 232 Männern Zweiter der M40-Wertung. In Springe ging auch Verdens Lauftreffleiter Holger Läßig auf die Halbmarathonstrecke und wurde nach 2:05:37 Stunden Sechster der M65-Masters.

M75-Senior Rüdiger Ullrich (Verden) ging eine Woche nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft über fünf Kilometer beim 33. Sälzerlauf in Salzkotten im Landkreis Paderborn noch einmal auf die Fünf-Kilometer-Strecke. Er freute sich im Lauf mit 240 Männern als M75-Sieger über die Verbesserung auf 24:54 Minuten. Das ist zugleich auch Kreisrekord der M75 über diese Strecke.

M60-Werfer Sven Suhling (Verden) testete sich beim Werfertag in Edemissen mit Kugel und Diskus. 11,22 Meter mit der fünf Kilogramm schweren Kugel und 40,87 Meter mit dem ein Kilogramm schweren Diskus waren seine Siegerweiten.

Helmut Behrmann