Auf den TSV Daverden hat am Sonntagnachmittag wahrlich keine leichte Aufgabe gewartet. Die Verbandsliga-Handballer duellierten sich mit der HSG LiGra – und damit dem Spitzenreiter. In Grasberg verkaufte sich die Mannschaft von Coach Henning Meyer trotz Personalproblemen teuer. Dennoch gab es keine Punkte, denn der TSV verlor mit 30:36 (15:16).
"Es war mehr drin", gab Henning Meyer nach der Partie zu. Am Ende haben seiner Mannschaft die Wechselmöglichkeiten gefehlt, führte Daverdens Trainer weiter aus. Die Gäste ließen sich auch von einem frühen 1:5-Rückstand nicht aus der Bahn werfen.
Bis zur Halbzeit arbeitete sich Daverden immer weiter heran. Till-Ove Meyer traf in der 29. Minute zum 15:15. Zu diesem Zeitpunkt stand Hannes Wünsch schon nicht mehr auf dem Feld. Der Daverdener sah in der 18. Minute nach einem Tempogegenstoß der Gastgeber die Rote Karte aufgrund eines Foulspiels. "Für uns war das eine große Schwächung", meinte Meyer mit Blick auf den weiteren Spielverlauf.
Denn im zweiten Durchgang setzte sich LiGra immer weiter ab. In der 49. Minute führten die Gastgeber mit 30:20. Trotz des Zehn-Tore-Rückstandes gaben sich die Gäste nicht auf. Daher lagen zwischen beiden Teams am Ende sechs Treffer. Vor allem Jonas Wild wusste laut Henning Meyer zu überzeugen. "Er hat das gut gemacht", lobte Daverdens Coach seinen Spieler.
TSV Daverden: Schmincke, Emigholz – Meyer (8), Penczek (8/7), Wild (3), Mahlmann (3), Koröde (3/1), Gätjen (2), Homann (1), Bischoff (1), Wünsch (1), Wehrkamp