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Handball: Oytens weibliche B-Jugend unterliegt Werder Bremen

14:32
02.03.2026
Ein starker erster Durchgang hat für die weibliche Handball-B-Jugend des TV Oyten im Regionalliga-Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen II nicht für den dritten Saisonsieg gereicht. Trotz einer 18:16-Halbzeitführung musste sich die Mannschaft von Trainerin Bea Junge am Ende deutlich mit 30:38 geschlagen geben.

Nach dem Ausgleich zum 7:7 (9.) folgte die stärkste Phase des TV Oyten. Nachdem Lea Grashoff und Fenja Willenbrock getroffen hatten, führten die Gäste in der 13. Minute mit 13:9. Den Vorsprung behauptete das Ligaschlusslicht bis in die zweite Halbzeit hinein. In der 36. Spielminute lag der TVO mit 24:23 vorn, auch beim 27:28 (44.) durch Mette Helmke war ein Punktgewinn noch in greifbarer Nähe. Doch in der Schlussphase schwammen den Gästen die Felle davon. Werder nutzte die Schwächen des TVO eiskalt aus und zog über 32:28 (46.) bis zum Endstand auf acht Tore davon. "In der ersten Halbzeit machen die Mädels es klasse, da lassen wir nur fünf Chancen liegen", analysierte Bea Junge. "Am Ende sind es dann wieder 19 Fehlwürfe, und wir stehen mit leeren Händen da." Zudem bemängelte die Trainerin die Defensive: "Wir machen insgesamt zu viele einfache Fehler."

Jürgen Prütt

Handball: Die A-Jugend der HSG Verden-Aller bezwingt Daverden

14:12
02.03.2026
Die HSG Verden-Aller hat das Derby in der Handball-Oberliga der männlichen A-Jugend für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich der Nachwuchs aus der Kreisstadt gegen den TSV Daverden mit 41:29 (19:11) durch und bestätigte den Erfolg aus dem Hinspiel.

Trotz einer schwierigen Personalsituation – den Hausherren standen lediglich zwei Feldspieler zum Wechseln bereit – dominierten die Verdener über weite Strecken die Partie. Bis zum 8:8 (15.) verlief die Partie auf Augenhöhe. Dann reagierte HSG-Trainerin Lana Caesar und stellte die Abwehr offensiver ein – der Wendepunkt des Spiels. Zahlreiche Ballgewinne mündeten in schnellen Tempogegenstößen, mit denen sich die Gastgeber bis zur Pause bereits vorentscheidend auf 19:11 absetzten.

Nach dem Seitenwechsel hielt Daverden den Rückstand bis zum 22:28 (47.) stabil. In der Schlussphase schraubte die Caesar-Sieben den Vorsprung dann noch auf zwölf Treffer hoch. "Wir haben wieder zu viele technische Fehler gemacht", zeigte sich Gäste-Coach Finn Klimach enttäuscht. Lana Caesar hingegen lobte die Disziplin ihres Teams: "Das Spiel haben wir durch schnelles Umschaltspiel gewonnen."

Jürgen Prütt