Letztes Update:
20231228173807

Alle Weserübergänge zwischen Nienburg und Achim gesperrt

16:11
28.12.2023
Aufgrund des Hochwassers der Weser wurde am Donnerstagnachmittag auch die Landesstraße 330 zwischen Hassel und Hoya gesperrt. Das teilen die Landkreise Verden und Nienburg auf ihren Webseiten mit. Damit sind zwischen der Städten Nienburg und Achim alle Weser-Übergänge gesperrt. Der Pegel lag am Donnerstag um 15 Uhr bei 715 Zentimetern.

Regina Konradi

Flusspegel in Verden steigen weiter an

15:53
28.12.2023
Die Pegel von Aller und Weser steigen weiterhin an. Der Scheitelpunkt könnte erst zum Wochenende erreicht werden. Laut einer Mitteilung der Kreisfeuerwehr Verden wird seitens des Landkreises Verden weiterhin umfassende Sandsackreserven gebildet, um im Schadensfall schnell reagieren zu können.
Auch in Verden wurde seitens Landrat Peter Bohlmann ein sogenanntes außergewöhnliches Ereignis festgestellt, um auch auf überörtliche Ressourcen zurückgreifen zu können. "Teile unserer Einsatzkräfte befinden sich seit den Weihnachtstagen im Dauereinsatz, so dass wir Reserven über die Anforderung überörtlicher Einsatzkräfte zur Entlastung schaffen und unseren Feuerwehrfrauen und -männern so längere Ruhephasen ermöglichen", so Kreisbrandmeister Dennis Körte.
Den Einsatzschwerpunkt bildete in den vergangenen Stunden die Stadt Verden, wo aufgrund des über Nacht deutlich gestiegenen Allerpegels die Ortschaft Eissel vollständig vom Hochwasser umschlossen wurde. Ein Schiffsverkehr ins Stadtgebiet Verden wurde eingerichtet. Darüber hinaus wurde das sogenannte Fischerviertel vom Hochwasser teilweise geflutet, so dass die Verdener Ortsfeuerwehren umfangreiche Sicherungsmaßnahmen mit Sandsäcken vornahmen. Einzelne Gebäude mussten geräumt werden. 

Regina Konradi

In Oldenburg sollen Bäume für Deichsicherung gefällt werden

15:18
28.12.2023
Aufgrund des Hochwassers müssen zur Deichsicherung in Oldenburg Bäume gefällt werden. Das Fällen der Bäume soll am Freitagmorgen beginnen, teilte die Stadt Oldenburg am Donnerstag mit. Fachleute des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), einem städtischen Fachdienst sowie von der Feuerwehr sollen demnach die Fällungen vornehmen.
Welche Bäume an der Binnenböschung am vom Hochwasser gefährdeten Achterdiek konkret weichen sollen, werde nach Angaben der Stadt am Donnerstag festgelegt. Die Maßnahme gelte als Gefahrenabwehr, da die Standsicherheit der Bäume im durchweichten Boden gefährdet sei. Umstürzende Bäume würden demnach die Deichbefestigung erheblich beinträchtigen.
Die Hochwasserlage in Oldenburg sei nach Angaben der Stadt nach wie vor kritisch. Im Bereich Achterdiek sei die Lage besonders angespannt. 

Regina Konradi