Letztes Update:
20230319203925

Die Macht der Marke

11:28
16.03.2023
Sind Marken bei diesem Thema eigentlich wichtig? Krehl erklärt, dass es beispielsweise bei Klarna Fluch und Segen zugleich ist. Jeder kennt Klarna, aber über die #Klarnaschulden sind sie auch negativ behaftet. Für Senftleben kommt aber bei vielen Marken auch das Vertrauen mit rein: Wenn man eine Marke kennt, fällt es einem leichter, diese zu benutzen. Für die Schufa nimmt die Anzahl der Anfragen natürlich zu, aber es geht auch um andere Dinge, wie Ackerman betont. "Uns geht es auch um volkswirtschaftliche Effizienz, damit Zahlungsausfälle vermieden werden können." Hier geht es um den Schutz und auch Verbraucherschutz, deshalb ist das Wissen über verschiedene Anbieter hinweg, das hebt Ackerman hervor. 

Und wie sieht es mit den großen Playern aus? Die sind noch nicht so weit, betont Bader, aber er sieht da erst einmal keine Gefahr, denn sie sind noch viel zu weit weg. Aber Senftleben sieht hier, dass wenn beispielsweise Apple in das Geschäft stärker einsteigen würde, sich auf einmal ein größerer Zug von allen in diese Richtung ergeben würde, weil Apple als Marke da Sogwirkung hat. 

Dr. Diana Mantel

Blick auf den Kunden

11:13
16.03.2023
So etwas wie #Klarnaschulden ist vor allem Bader nicht das entscheidende Thema, denn das ist eher eine Randgruppe, die nicht die ganze Gesellschaft widerspiegelt. BNPL ist jetzt oft im Check-out verankert, das ergibt noch mal eine viel stärkere Convenience. Das Besondere an Billie ist nach Senftleben , dass sie die Kunden genau ansehen. Oft geht es um Schulen oder Gemeinden, für die genaues Scoring entscheidend ist. Im Businessumfeld sieht vieles noch mal anders aus. Vor allem ist wichtig, wie Sentfleben betont, dass sie bei Billie Scoring und Fraud-Risiko übernehmen. 

Manche stellen sich einfach nicht besonders intelligent beim Bestellen an - aber manchmal geht es dann doch um Fraud. Das Bestellen auf Rechnung hat schon seine Berechtigung, vor allem beim Kleidungskauf, weil man dann sowieso viel wieder zurückgibt. "Man muss einen Strauß an Möglichkeiten anbieten", so Bader, "aber man darf es auch nicht übertreiben - sonst verwirrt man die Kunden."

Dr. Diana Mantel