Das hat alles aber auch mit Politik zu tun, da ist sich Faber sicher, denn der Markt kann das nicht alleine regeln. Die Investments gingen zurück, berichtet Maruhn, auch wenn das bei Early-Stage nicht so deutlich ist. Bei längeren Investments wird dagegen genauer hingeschaut, man achtet genau darauf, ob es sich lohnt. Dabei ist ihr aber wichtig, dass vor allem 20/21 ein Ausreißerjahr ist, das man nicht als Blaupause für alles nehmen darf. Trotzdem, das Investment-Umfeld bleibt verhalten - ein etwas zäheres Momentum als früher. Payment blieb aber ein starker Investment-Markt, stärker als viele andere. "Krisen können auch helfen, dass man sich besser aufstellt - und es gibt auch immer Gewinner aus Krisen. Ich bin sehr gespannt auf die Gewinner!"
Wie ist der Blick in die Zukunft bei allen, positiv oder negativ? Annen ist positiv, er sieht da auch einen großen Faktor in Sachen Unternehmenskultur. "Der Weg ist nicht zu Ende", so Annen, "das macht nicht Halt im Unternehmen. Man braucht auch die richtigen Partner und muss seine Themen so vorantreiben." "Die nächsten zwei, drei Jahre wird es noch nicht so gut gehen, wir sind noch nicht am Boden angekommen", so Spielberger, "Der Markt wird sich weiter konsolidieren."