Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, bezeichnet die Inflation in der Eurozone trotz des jüngsten Rückgangs und einer Reihe von Zinserhöhungen als nach wie vor "viel zu hoch". Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos machte Lagarde deutlich, dass die Notenbank beim Kampf gegen die Teuerung weiter "auf Kurs" bleiben müsse.
Zuletzt hatte sich die EZB-Präsidentin bei der Zinssitzung im Dezember für weitere Zinserhöhungen um jeweils 0,50 Prozentpunkte ausgesprochen, um die Inflation in den Griff zu bekommen und die Teuerungsrate wieder an das EZB-Ziel von mittelfristig zwei Prozent heranzuführen.