Siemens Energy soll im Irak für Milliarden Euro Strominfrastruktur bauen und ausbauen. Am Rande des Besuchs des neuen irakischen Ministerpräsidenten Mohammed Schia al-Sudani in Berlin unterzeichnet sein Elektrizitätsminister Siad Ali Fadhil eine entsprechende Absichtserklärung mit dem Chef des Münchner Energietechnikkonzerns Christian Bruch.
Konkret geht es dabei um den Aus- und Aufbau von fossilen und erneuerbaren Kraftwerken in einer Dimension von rund 6 Gigawatt, den Aus- und Aufbau von Leitungen sowie Wartung, wie ein Siemens-Energy-Sprecher auf Nachfrage bestätigt. Die Projekte sollen demnach Stromausfälle reduzieren und den CO2-Ausstoß senken. Aktuell läuft bereits ein anderes, kleineres Projekt mit ähnlichen Zielen.