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Foto: Michael Kappeler/dpa

05:51
28.12.2022
Teure Materialien, gestiegene Zinsen und viele stornierte Projekte: Die deutsche Bauwirtschaft warnt vor einem Einbruch im Wohnungsbau und fordert Unterstützung von der Politik. In früheren Krisen wie der Corona-Pandemie und der globalen Finanzkrise habe es große staatliche Investitionen der Bundesregierung gegeben. "Wann, wenn nicht jetzt will die Politik in den Bau investieren?", sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des deutsches Baugewerbes (ZDB).
Seit 2015 sei die Bevölkerung in Deutschland im Saldo um rund drei Millionen Menschen gewachsen, davon viele aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine. Sie alle bräuchten Wohnraum. In dieser Situation habe das Wirtschaftsministerium die KfW-Neubauförderung für 2023 drastisch auf eine Milliarde Euro verringert, kritisiert Pakleppa. Zum Vergleich: Bis Ende November 2022 bewilligte die KfW 16,4 Milliarden Euro für neugebaute Wohngebäude.

Foto: Monika Skolimowska/dpa

23:09
27.12.2022
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert räumt Ungerechtigkeiten bei den Entlastungspaketen ein, die im kommenden Jahr an anderer Stelle ausgeglichen werden sollten. 
"Wir müssen uns in der Ampel-Koalition im neuen Jahr damit beschäftigen wie wir rückwirkend mehr Verteilungsgerechtigkeit im Land herstellen", sagt Kühnert der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. "Das bedeutet: Wir müssen den ungewollten, aber in der Kürze der Zeit unvermeidlichen Fehlverteilungseffekt aus den Entlastungspakten an anderer Stelle ausgleichen", fügt er hinzu.