Russlands Präsident Wladimir Putin hat per Dekret ab Februar den Verkauf von Öl an Länder verboten, die einen Preisdeckel auf den Rohstoff beschlossen haben. Lieferungen von russischem Öl und Ölprodukten an ausländische Firmen und Personen seien verboten, wenn in den Verträgen "direkt oder indirekt der Mechanismus zur Fixierung einer Preisobergrenze eingebaut ist", heißt es in dem heute veröffentlichten Dokument.
Das Verbot war erwartet worden. Der Preisdeckel für russisches Öl wurde Anfang Dezember von der EU beschlossen und liegt derzeit bei 60 US-Dollar (57 Euro) pro Barrel (159 Liter). Die G7-Staaten, Australien und Norwegen haben sich der Maßnahme angeschlossen. Sie ist eine der Sanktionen, mit denen der Westen auf den von Putin begonnenen Angriff auf die Ukraine reagiert hat. Damit sollen die russischen Exporteinnahmen begrenzt werden.