Letztes Update:
20221219010303

01:01
19.12.2022
Die Aktionäre von Uniper sollen heute in einer außerordentlichen Hauptversammlung online über die Rettung des angeschlagenen Energieunternehmens mit Hilfe einer weitgehenden Verstaatlichung abstimmen. Es geht um ein milliardenschweres Rettungspaket, das einen Zusammenbruch von Deutschlands größtem Gasimporteur verhindern soll.
Ursache für die Schieflage sind die von Russland beendeten Gaslieferungen an Uniper. Um seine Kunden weiterhin beliefern zu können, muss Uniper seitdem Erdgas zu stark gestiegenen Beschaffungspreisen an den Energiebörsen einkaufen. Weil Uniper die Kosten aber nicht weitergeben kann, hat das Unternehmen mittlerweile Milliardenverluste angehäuft. Die Zustimmung des Uniper-Mehrheitsaktionärs Fortum gilt als sicher.

23:18
18.12.2022
Deutschland sowie andere Nordsee-Staaten haben mit Großbritannien ein Abkommen im Bereich Offshore-Windenergie unterzeichnet. Dieses sieht gemeinsame Windparks auf See, Interkonnektoren und die Produktion von Wasserstoff vor, um in Zukunft Strom- und Wasserstoffimporte zu generieren. Sven Giegold, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, unterzeichnete das Abkommen für Deutschland, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilt.
Da mit dem Brexit die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Nordsee-Energiekooperation (NSEC) endete, war für eine Zusammenarbeit im Bereich Offshore-Wind ein neuer Rahmen benötigt worden. "Wir freuen uns sehr, das Vereinigte Königreich wieder an Bord der Nordsee-Kooperation zu haben", sagt Wiegold laut der Mitteilung. 

Damit diejenigen, die sich jetzt vor der hohen Stromrechnung, der hohen Gasrechnung, der hohen Fernwärmerechnung und all den anderen Energierechnungen Sorgen machen, Unterstützung bekommen und die Preise gesenkt werden können. 19:48
18.12.2022
Auch in Deutschland seien die Folgen des russischen Kriegs zu spüren, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Videobotschaft. Gut sei auch, dass Bundestag und Bundesrat Gesetze zur finanziellen Entlastung beschlossen hätten.
Foto: Nicolas Landemard/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa