Die Aktionäre von Uniper sollen heute in einer außerordentlichen Hauptversammlung online über die Rettung des angeschlagenen Energieunternehmens mit Hilfe einer weitgehenden Verstaatlichung abstimmen. Es geht um ein milliardenschweres Rettungspaket, das einen Zusammenbruch von Deutschlands größtem Gasimporteur verhindern soll.
Ursache für die Schieflage sind die von Russland beendeten Gaslieferungen an Uniper. Um seine Kunden weiterhin beliefern zu können, muss Uniper seitdem Erdgas zu stark gestiegenen Beschaffungspreisen an den Energiebörsen einkaufen. Weil Uniper die Kosten aber nicht weitergeben kann, hat das Unternehmen mittlerweile Milliardenverluste angehäuft. Die Zustimmung des Uniper-Mehrheitsaktionärs Fortum gilt als sicher.