Letztes Update:
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Foto: Michael Kappeler/dpa

20:24
16.12.2022
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) rechnet im kommenden Jahr mit einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung als zunächst erwartet. Selbst wenn es zu einer "technischen Rezession" komme, könnte diese, anders als befürchtet, eher schwächer ausfallen, heißt es aus Kreisen des Bundeswirtschaftsministeriums zum Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts. Daran hätten die Entlastungspakete der Regierung sowie der milliardenschwere "Abwehrschirm" und die dazugehörigen Gas- und Strompreisbremsen einen wesentlichen Anteil.
Mitte Oktober hatte die Bundesregierung vor allem wegen der Energiepreiskrise ihre Konjunkturprognose deutlich gesenkt. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft demnach um 0,4 Prozent schrumpfen.

19:07
16.12.2022
Die Mehrheit der Deutschen rechnet einer Umfrage zufolge nicht mit größeren Problemen bei der Energieversorgung in diesem Winter. 67 Prozent der Befragten gehen nicht davon aus, dass es zu ernsthaften Problemen bei der Gasversorgung kommt, wie aus einer Umfrage des ZDF-Politbarometers hervorgeht. 29 Prozent erwarten Probleme, während 4 Prozent unentschlossen sind. 73 Prozent rechnen auch nicht mit größeren Stromausfällen.

18:13
16.12.2022
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Bedeutung von Reservekraftwerken zur Absicherung der Energieversorgung auch gegen Angriffe von außen betont. Sie besuchte mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, das brandenburgische Gasturbinenkraftwerk Thyrow südlich von Berlin. Es gilt als systemrelevant und dient als Reservekraftwerk, das im Falle eines flächendeckenenden Stromausfalls rasch einspringen kann.
"Wir erleben gerade in der Ukraine, dass kritische Infrastruktur, dass Energieinfrastruktur zum Angriffsziel werden kann", sagte Baerbock. Die Sicherheit Deutschlands sei auch von außen gefährdet, und damit auch die Stromnetze.