Bundeskanzler
Olaf Scholz äußert sich
optimistisch zu den
Einigungschancen in den
Verhandlungen über einen
europäischen Gaspreisdeckel. Auf einen Zeitpunkt wollte er sich vor dem EU-Gipfel am Donnerstag aber nicht festlegen. "Die meisten würden jetzt darauf wetten, dass wir da was hinkriegen - früher oder später", sagte Scholz in Brüssel. Auf die Frage, ob er bei dem Thema bei seiner Forderung nach einem einstimmigen Beschluss der 27 EU-Staaten bleibe, sagte der Kanzler: Die Absicht, sich einvernehmlich zu verständigen, sei "ziemlich weit verbreitet". Die EU-Energieminister hatten sich am Dienstag in stundenlangen Verhandlungen abermals nicht auf einen Gaspreisdeckel einigen können.
Offen ist unter anderem noch,
wie hoch die
Preisgrenze angesetzt werden soll. Das soll am Montag bei einem weiteren Energieministertreffen geklärt werden. Das Thema könnte trotzdem auch schon beim Gipfel am Donnerstag eine Rolle spielen.
Seit Monaten streiten die EU-Staaten über Maßnahmen, um den angesichts des Ukraine-Kriegs stark schwankenden Gaspreis zu kontrollieren.