Die hohe Inflation in den USA hat sich im November stärker als erwartet abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um 7,1 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Teuerungsrate von 7,3 Prozent gerechnet, nach 7,7 Prozent im Vormonat. Es ist der fünfte Rückgang der Inflationsrate in Folge. Die Kerninflation - ohne die volatilen Energie- und Lebensmittelpreise - fiel von 6,3 auf 6,0 Prozent. Auch hier war der Rückgang stärker als erwartet. Der US-Dollar gab nach den Zahlen auf breiter Front nach. Auch die Renditen von US-Staatsanleihen gerieten unter Druck.
US-Präsident Joe Biden zeigte sich erfreut über die neuen Daten. "Täuschen Sie sich nicht, die Preise sind immer noch zu hoch. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber die Dinge werden besser und gehen in die richtige Richtung", sagte er. Er hoffe, dass die Preise bis zum Ende des kommenden Jahres wieder deutlich sinken - könne aber keine Prognosen abgeben.