Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordert angesichts der gestiegenen Preise für Studentinnen und Studenten weitere Entlastungen. Der Verband spricht sich dafür aus, sie etwa generell vom Rundfunkbeitrag zu befreien und die Bafög-Sätze weiter anzuheben. "Die jüngste Erhöhung der Bedarfssätze um 5,75 Prozent ist von der Inflation gleich wieder aufgefressen worden", sagt DSW-Präsident Rolf-Dieter Postlep.
Das DSW fordert zudem die Beibehaltung günstiger Semestertickets mit Blick auf die geplante Einführung des 49-Euro-Tickets. Die Studierendenwerke selbst benötigen den Angaben zufolge ebenfalls mehr finanzielle Unterstützung von den Ländern, damit sie Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln nicht durch höhere Mieten in den Wohnheimen und teurerem Mensa-Essen weiterreichen müssten.