Letztes Update:
20221208143954

13:54
08.12.2022
Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordert angesichts der gestiegenen Preise für Studentinnen und Studenten weitere Entlastungen. Der Verband spricht sich dafür aus, sie etwa generell vom Rundfunkbeitrag zu befreien und die Bafög-Sätze weiter anzuheben. "Die jüngste Erhöhung der Bedarfssätze um 5,75 Prozent ist von der Inflation gleich wieder aufgefressen worden", sagt DSW-Präsident Rolf-Dieter Postlep. 
Das DSW fordert zudem die Beibehaltung günstiger Semestertickets mit Blick auf die geplante Einführung des 49-Euro-Tickets. Die Studierendenwerke selbst benötigen den Angaben zufolge ebenfalls mehr finanzielle Unterstützung von den Ländern, damit sie Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln nicht durch höhere Mieten in den Wohnheimen und teurerem Mensa-Essen weiterreichen müssten.

Foto: Peter Kneffel/dpa

12:02
08.12.2022
Die Regierungschefs der Bundesländer haben ihre erneuten Beratungen über die Umsetzung geplanter Entlastungen in der Energiekrise begonnen. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten kamen dazu in der Landesvertretung Niedersachsens in Berlin zusammen. Am Nachmittag sollen die Gespräche mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) im Bundeskanzleramt fortgeführt werden. 
Klärungsbedarf zwischen Bund und Ländern gibt es nach Angaben der Landesregierung Niedersachsens, die den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz innehat, etwa noch bei Finanzierungsfragen zur Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen sowie beim 49-Euro-Ticket für den Nahverkehr.