Letztes Update:
20221208120359

11:23
08.12.2022
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht die Stromversorgung in Deutschland in diesem Winter als gesichert an. Es seien keine Blackout-Szenarien wegen einer Unterversorgung der Kapazitäten zu befürchten, sagt der Grünen-Politiker in Johannesburg nach einem Besuch des südafrikanischen staatlichen Energieversorgers Eskom. Es seien alle Kapazitäten am Netz
Deutschland sei sogar in der Lage, Frankreich mit Strom auszuhelfen. "Die Verfügbarkeit von Energie für die elektrische Stromerzeugung ist für diesen Winter gesichert", sagt Habeck. Cyberangriffe seien in Szenarien aber nicht einbegriffen. "Das müssen wir mit all dem, was wir aufbringen können, versuchen zu verhindern."

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

10:00
08.12.2022
Bei den deutschen Landwirten hat sich die Ertragslage spürbar aufgehellt. Im Ende Juni abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2021/22 stiegen die Gewinne der Betriebe im Schnitt auf 79.700 Euro, wie der Bauernverband mitteilt. Das waren im Schnitt pro Betrieb 26.200 Euro mehr als im Vorjahr. Ursache seien vor allem höhere Erzeugerpreise für Milch, Ackerfrüchte und Rindfleisch infolge einer global knappen Versorgungslage schon seit Herbst 2021 gewesen. Mir dem russischen Krieg gegen die Ukraine habe sich diese Entwicklung an den Märkten im Frühjahr und Sommer 2022 verstärkt.
Bauernpräsident Joachim Rukwied äußert sich zurückhaltend zur Lage der Branche. Die Erholung nach einer vorherigen Durststrecke sei nun "dringend notwendig", damit die Landwirte gestiegene Markt- und Klimarisiken bewältigen könnten. Düngemittel, Energie und Löhne hätten sich drastisch verteuert und seien teils nur beschränkt verfügbar. "Es ist eine große Herausforderung, in diesen unsicheren Zeiten eine stabile Lebensmittelproduktion zu erhalten."