Russlands Führung diskutiert Medienberichten zufolge
drei mögliche Reaktionen auf die vom Westen eingeführte
Preisobergrenze für russisches Öl. Als eine Variante gelte ein
komplettes Verbot für russische Ölgesellschaften, den Rohstoff
an Länder zu verkaufen, die die Preisobergrenze unterstützen, meldet die Wirtschaftszeitung
Wedomosti. Konkret sind das Staaten der EU und der G7-Gruppe der führenden westlichen Industrienationen. In diesem Fall werde dann auch der indirekte Kauf über Drittländer blockiert.
Als zweite Variante gelte ein
Verbot für Verträge, in denen die
Preisobergrenze festgeschrieben wird. In dem Fall sei es unerheblich, welches Land als Käufer auftrete, heißt es. Als dritte mögliche Gegenmaßnahme werde über eine
Rabattgrenze diskutiert. Das bedeute, dass Verkäufer der russischen Ölsorte Urals nicht mehr als einen noch zu bestimmenden Prozentsatz an Rabatt gegenüber dem Weltmarktpreis für die Nordseesorte Brent geben könnten.