Letztes Update:
20221202193142

19:30
02.12.2022
Estlands Regierungschefin Kaja Kallas hat den Preisdeckel für russisches Öl von 60 US-Dollar pro Barrell als den derzeit bestmöglichen Kompromiss bezeichnet. "Es ist kein Geheimnis, dass wir den Preis niedriger haben wollten", teilt sie nach der Einigung der EU-Staaten mit. "Jeder Dollar zählt."
Niedrige Preise bedeuteten weniger Einnahmen für Russland, um den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. "Unsere Experten schätzen, dass ein Preis zwischen 30 und 40 Dollar Russland erheblich schaden würde", heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei in Tallinn. 

19:29
02.12.2022
Die US-Regierung hat die Einigung der EU auf einen Preisdeckel für russisches Öl begrüßt. "Das ist eine gute Nachricht", so der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby. US-Präsident Joe Biden habe sich beim G7-Gipfel im Sommer sehr nachdrücklich dafür eingesetzt. 
"Wir glauben, dass die Preisobergrenze die gewünschte Wirkung haben wird, indem sie die Möglichkeiten von Herrn Putin einschränkt, aus den Ölverkäufen Profit zu schlagen und seine Fähigkeit einschränkt, dieses Geld weiterhin zur Finanzierung seiner Kriegsmaschinerie zu verwenden", so Kirby mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Krieg gegen die Ukraine.

19:13
02.12.2022
Drei Viertel der Bundesbürger achten einer Umfrage zufolge darauf, dass ihre Weihnachtsbeleuchtung wenig Strom verbraucht. In einer ähnlichen Erhebung im Jahr 2020 seien es nur zwei Drittel gewesen, wie der Auftraggeber der Umfrage, der Energiekonzern Eon, mitteilt. Das Marktforschungsunternehmen Civey hatte die Angaben von 2500 Bundesbürgern Ende November online eingeholt. Um den Stromverbrauch von Lichterketten gering zu halten, rät Eon zur Nutzung von Zeitschaltuhren.

Foto: Tobias Hase/dpa-tmn