Letztes Update:
20221130020112

14:13
29.11.2022
Das derzeit in Lubmin entstehende Terminal für Flüssigerdgas wird nach Einschätzung der Initiatoren voraussichtlich nicht am 1. Dezember betriebsbereit sein. Vielmehr seien die Voraussetzungen geschaffen, "um das LNG-Terminal kurzfristig technisch fertigzustellen und noch im Dezember in Betrieb zu nehmen", teilt Stephan Knabe, der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Regas mit. Ursprünglich hatte das Unternehmen den 1. Dezember - also Donnerstag - als angepeilten Starttermin genannt.

Foto: Stefan Sauer/dpa

13:37
29.11.2022
Großbritannien drängt ein chinesisches Staatsunternehmen gegen eine Millionenzahlung aus dem Bau eines neuen Atomkraftwerks heraus. Die Regierung in London kündigt an, rund 700 Millionen Pfund (811 Millionen Euro) in das Projekt Sizewell C in der ostenglischen Grafschaft Suffolk zu investieren. Wie viel davon als Abschlagszahlung an den chinesischen Konzern CGN fließt, wurde nicht mitgeteilt. Die Zahlung decke den Wert der 20-prozentigen Beteiligung, den Beitrag zur Projektentwicklung und eine kommerzielle Rendite ab, heißt es. Zuvor hatte der neue Premierminister Rishi Sunak die "goldene Ära" der britisch-chinesischen Beziehungen für beendet erklärt.
Die Staatshilfe sei ein Beitrag zur Energiesicherheit, teilt die Regierung weiter mit. Damit sollten 10.000 hoch qualifizierte Jobs geschaffen werden sowie über mehr als 50 Jahre "zuverlässige kohlenstoffarme Energie" für sechs Millionen Haushalte, hieß es. 

12:58
29.11.2022
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sieht die Finanzierung des geplanten Deutschland-Tickets im Nah- und Regionalverkehr als nicht vollständig geklärt an. Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff erklärt vor Beratungen der Verkehrsminister von Bund und Ländern: "Je länger Bund und Länder diese Frage offen lassen, desto später kann das Ticket eingeführt werden. Dies darf niemanden verwundern, denn darauf weisen wir seit Monaten hin. Eine Einführung des Tickets zum 1. Mai erscheint uns nach aktueller Einschätzung der politischen Prozesse als realistisch."