Unionsfraktionschef Friedrich Merz äußert sich angesichts der Energiekrise zu den für 2026 angekündigten Gaslieferungen aus Katar zurückhaltend. "Wir hätten jetzt Lieferverträge gebraucht in wesentlich höherem Umfang", sagte der CDU-Vorsitzende. Die Lieferungen kämen sehr spät und lösten keines der aktuellen Probleme. Zudem gehe es um eine so kleine Größenordnung, "dass es im Grunde genommen gar nicht weiter auffällt".
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zeigt sich über die Vereinbarung mit Katar und die Wahl eines amerikanischen Lieferpartners überrascht. Hierzu müsse eine Reihe von Fragen geklärt werden. "Nichtsdestotrotz, jeder Beitrag hilft natürlich in der Zukunft."