Bundeskanzler Olaf Scholz sieht Deutschland mit Blick auf die Energiekrise gut gewappnet für den Winter. Das Land habe die Krise "im Griff", sagt der SPD-Politiker bei den Haushaltsberatungen im Bundestag. Für diesen Winter sei Deutschlands Energiesicherheit "wohl" gewährleistet. Der SPD-Politiker verwies auf volle Gasspeicher, Flüssiggasterminals, neue Lieferverträge, das Wiederanlaufen der Kohlekraftwerke und den Weiterbetrieb von Kernkraftwerken.
Die Bundesregierung habe "beherzt umgesteuert", so Scholz. Haushalte und Unternehmen im ganzen Land gingen sparsam mit Energie um. "Das bleibt sehr wichtig - gerade auch mit Blick auf das kommende Jahr und den Winter 2023." Der Kanzler sagt weiter, die Bundesregierung könne den Anstieg der Energiepreise nicht vollständig wegsubventionieren. "Aber wir reduzieren ihn auf ein verträgliches Maß." Er verweist darauf, dass die Umsatzsteuer auf Gas- und Fernwärme abgesenkt wird sowie auf die Dezember-Einmalzahlung für Gas- und Wärmekunden. Außerdem stünden nun die Rahmenbedingungen für die Gas-, Wärme- und Strompreisbremsen für Privathaushalte sowie für Unternehmen. Diese sollen zum 1. März in Kraft treten.