Letztes Update:
20221122111502

10:38
22.11.2022
Der FDP-Energiepolitiker Michael Kruse warnt bei der geplanten Gaspreisbremse vor einem Missbrauch gewarnt. Kruse sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Wir werden noch in dieser Woche in die Beratungen der Gaspreisbremse einsteigen. Als Freie Demokraten wollen wir besonders darauf achten, dass Entlastungen schnell erfolgen und die richtigen Akteure erreichen." 
Damit die Gaspreisbremse nicht zum Bumerang werde, müssten Wettbewerbsanreize im Markt erhalten bleiben.
 "Zudem darf es keinen Missbrauch geben, etwa indem Anbieter ihre Preise präventiv auf den Preis des Deckels hochziehen", so Kruse. Derartige missbräuchliche Wettbewerbspraktiken müssten durch den Gesetzentwurf verhindert werden.

09:06
22.11.2022
Energiesparrtipp des Tages! Durch undichte Türen verlieren wir wertvolle Heizenergie - und treiben unsere Kosten in die Höhe. Solche Wärmelücken kann man manchmal sogar spüren, nämlich wenn ein kalter Luftzug durch den Schlitz am Boden der geschlossenen Haustür kommt. Ist der Schlitz nicht direkt sichtbar, verrät ein Blatt Papier, ob die Tür dicht ist. Man klemmt es zwischen Rahmen und Tür ein, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Nun versuchen, das Blatt herauszuziehen. Geht das nicht, ist die Tür an der Stelle dicht. Man sollte den Test aber an mehreren Stellen einer Tür wiederholen.
Bei Wohnungs- oder Haustüren mit offenem Türschlitz kann oftmals nachträglich eine Dichtung eingebaut werden. Diese findet man im Handel auch unter dem Namen "Kältefeind".Alternativ ist ein Türstopper, etwa eine Stoffschlange, eine Lösung. Eine kostenlose Idee: Einfach ein altes Handtuch oder eine Decke zusammenrollen und fixieren.

08:26
22.11.2022
Einer großen Mehrheit der deutschen Industriebetriebe ist es nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts bislang gelungen, ohne Produktionskürzung Gas zu sparen. Allerdings haben demnach viele Unternehmen in dieser Hinsicht damit das Mögliche auch schon getan. Der Spielraum für weitere Einsparungen ohne Produktionsrückgang scheine zunehmend ausgereizt, sagt Karen Pittel, die Leiterin des Ifo-Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen. 

Sechzig Prozent der befragten Industriefirmen gaben an, Gas für die Produktion zu benötigen - und von diesen haben laut Umfrage drei Viertel Gas gespart, ohne die Produktion zu beschränken. Allerdings sind die Ergebnisse von Branche zu Branche sehr unterschiedlich: In der Autoindustrie und dem Maschinenbau ist das jeweils über 80 Prozent der Unternehmen gelungen, in der Chemiebranche lediglich 60 Prozent.