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Foto: Marcus Brandt/dpa

10:44
21.11.2022
Die Grünen sehen die von Kanzler Scholz angebotene Hilfe für die Erschließung eines Gasfeldes im Senegal kritisch. "Wir haben immer gesagt, wenn wir Verträge mit anderen Ländern machen, dann müssen sie ausgerichtet sein auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, auf Wasserstoffpartnerschaften", sagt Fraktionschefin Katharina Dröge in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". Solche Verträge dürften dagegen keine dauerhaften "Lock-ins" bei fossiler Infrastruktur schaffen. "Wir werden da in der Bundesregierung miteinander drüber sprechen."
Scholz hatte dem Senegal schon im Mai während einer Afrika-Reise Unterstützung bei der Erschließung eines Gasfeldes vor der Küste versprochen. Das kleine Land in Westafrika soll zumindest einen Teil der Lücke füllen, die durch das fehlende Gas aus Russland entstanden ist. Ab Herbst 2023 will der Senegal Flüssigerdgas (LNG) exportieren - unter anderem nach Deutschland und Europa.

08:34
21.11.2022
Energie verteuert sich im Jahresvergleich nach wie vor stark, im Monatsvergleich gibt es aber eine spürbare Entlastung. So lagen die Energiepreise im Oktober zwar 85,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor, gegenüber dem Vormonat gaben sie aber um 10,4 Prozent nach. Laut Statistische Bundesamt waren auf Monatssicht vor allem Strom und Erdgas günstiger, nachdem es in den Monaten zuvor teils starke Preissteigerungen gegeben hatte. Weiterhin deutliche Preisanstiege gibt es auf Jahressicht bei Nahrungsmitteln und Vorleistungsgütern.