Letztes Update:
20221118181100

18:09
18.11.2022
Energiespar-Tipp des Tages
Das mag überraschen: Der Bildschirmschoner des Computers ist keine Maßnahme zum Stromsparen. Vielmehr brauchen Monitor und die Grafikkarte des PCs gerade bei bunten bewegten Bildern - was Bildschirmschoner etwa mit fliegenden Seifenblasen ja sind - mehr Strom, so die Verbraucherzentralen.
Wer seine Arbeit oder das Vergnügen am Rechner länger unterbricht, sollte daher besser den Energiesparmodus oder den Ruhezustand aktivieren. Die Verbraucherzentralen raten, nach spätestens 15 Minuten Inaktivität in eine der beiden energiesparenden Einstellungen zu wechseln. Energiesparender von diesen beiden Einstellungen ist der Ruhezustand - er ist vergleichbar mit einem Ausschalten des Rechners. Im Stromsparmodus verbraucht der PC weiterhin Strom.

Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

17:17
18.11.2022
Das Bundeskabinett hat die angekündigte 200-Euro-Sonderzahlung für Studierende und Fachschüler auf den Weg gebracht. Die Einmalzahlung ist Teil des Anfang September von der Ampel vereinbarten dritten Entlastungspakets zur Abfederung der stark gestiegenen Energiepreise. Die Zahlung soll über eine zentrale Plattform im Internet beantragt werden können, die aber noch im Aufbau ist. Wann das Geld fließen kann, ist noch offen. Der Bundestag muss dem Gesetz noch zustimmen.

16:11
18.11.2022
Die vom Bund versprochenen zusätzlichen Milliarden für den Nahverkehr mit Bussen und Bahnen in ganz Deutschland kommen auf den Weg. Das Kabinett billigte einen Formulierungsentwurf, um die sogenannten Regionalisierungsmittel von 2022 an um jährlich eine Milliarde Euro zu erhöhen. Sie sollen außerdem ab 2023 jährlich um drei Prozent steigen statt wie bisher um jeweils 1,8 Prozent. Die Anhebungen hatten Bund und Länder Anfang November verabredet. Die Länder hatten dies zur Bedingung dafür gemacht, dass sie das vorgesehene bundesweite 49-Euro-Monatsticket mitfinanzieren. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sagte, das "Deutschlandticket" werde dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einen weiteren Schub und höhere Fahrgastzahlen bringen. Dafür solle Anfang 2023 ein separates Gesetzgebungsverfahren auf den Weg gebracht werden. Die Arbeiten von Bund und Ländern zur Umsetzung liefen mit Hochdruck. "Ziel ist die schnellstmögliche Einführung im neuen Jahr."