Russlands Medienaufsicht fordert die
Videoplattform YouTube mit Nachdruck zur
Freischaltung Dutzender blockierter Kanäle der Moskauer Staatsmedien auf. Zugleich droht die Behörde Roskomnadsor in einer Mitteilung
mit "technischem Einwirken", sollten die Auftritte etwa von Medien, gesellschaftlichen Vertretern und Sportmannschaften sowie von Bildungsprojekten nicht wieder zugelassen werden.
Befürchtet wird, dass auch YouTube in Russland bald abgeschaltet werden könnte. Zuvor waren bereits die sozialen Netzwerke Twitter, Instagram und Facebook aus anderen Gründen blockiert worden. Roskomnadsor wirft YouTube eine "Zensur" der nach russischen Gesetzen zugelassenen Medien vor.