Letztes Update:
20230201182119

18:19
01.02.2023
Die mögliche Wiederzulassung russischer Sportler bei internationalen Wettkämpfen trifft in den baltischen Staaten weiter auf Unverständnis und Widerstand. In Litauen kündigte die für Sport zuständige Bildungsministerin Jurgita Siugzdiniene an, einen gemeinsamen Appell der baltischen Staaten an das Internationale Olympische Komitee (IOC) initiieren zu wollen. Dazu werde sie sich am Donnerstag mit ihren Kollegen aus Estland und Lettland austauschen, teilte sie einem Rundfunkbericht zufolge mit.
"Die Überlegungen des IOC sind auf schlechte Weise überraschend, sie sind nicht nachvollziehbar", sagte Siugzdiniene. Die Bemühungen, russische und belarussische Athleten unter dem Deckmantel der Neutralität zum Wettbewerb zurückzubringen, helfe der Propaganda in Russland und Belarus dabei, ihre "kriminellen Regime" zu stützen.

Wir sind damit nicht einverstanden und wollen nicht, dass unsere Athleten gezwungen werden, gegen Aggressoren anzutreten und ihre eigenen Werte und die Werte der Länder und Gesellschaften, die sie vertreten, zu opfern. 18:19
01.02.2023
Litauens Bildungsministerin Jurgita Siugzdiniene

17:35
01.02.2023
Verteidigungsminister Boris Pistorius erwartet von der Kampfpanzer-Lieferung an die Ukraine eine bedeutsame Stärkung der Abwehrfähigkeit gegen die russischen Angreifer. "Die Ukraine braucht jede Unterstützung und die Leopard-Panzer, egal ob jetzt diese 2A6 oder andere 2A4, können eine wichtige Rolle in dem Kampf der Ukrainer gegen den Aggressor Russland spielen. Und deswegen versteht am Ende jeder, dass das passieren muss", sagte der SPD-Politiker bei einem Truppenbesuch im westfälischen Augustdorf.
Pistorius warb bei der Truppe um Verständnis für diesen Schritt und kündigte eine möglichst zügige Ersatzbeschaffung an. Er habe am Dienstag drei angekündigte bilaterale Gespräche mit Vertretern der Rüstungsindustrie geführt und sich "über klare Zusagen und Ankündigungen dessen, was möglich ist und geleistet werden kann, sehr gefreut", sagte Pistorius. Er wolle alles dafür machen, dass die Bundeswehr einsatzfähiger und kaltstartfähiger werde, also gefechtsbereit ohne größere Vorbereitungen.

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