Die US-Regierung hat ihre
Sanktionen gegen die belarussische Regierung ausgeweitet. Man reagiere damit auf die fortgesetzte Unterdrückung von Oppositionellen durch die Regierung des autoritären Machthabers Alexander Lukaschenko, teilt US-Außenminister Antony Blinken mit. Konkret verhänge das US-Außenministerium
Visarestriktionen gegen 25 Individuen, weil sie sich daran beteiligt hätten, die Demokratie zu untergraben, heißt es in der Mitteilung.
Von den Sanktionen betroffen seien auch Parlamentsabgeordnete, die für Gesetze gestimmt hätten, die die Todesstrafe für "versuchte Terrorangriffe" erlaube. Laut US-Außenministerium sei das ein Vorwurf, der dazu verwendet werde, die demokratische Opposition in dem Land zu unterdrücken und einzuschüchtern. Seit der Präsidentschaftswahl im August 2020 seien nun insgesamt 322 Belarussen mit Sanktionen belegt.