Nach dem verheerenden
Einschlag einer
russischen Rakete in einem
Hochhaus der ukrainischen Stadt
Dnipro am vergangenen Wochenende haben die Einsatzkräfte die
Suche nach Verschütteten eingestellt. Noch immer würden
20 Menschen vermisst, teilte der Zivilschutz mit. "Die Chancen, jemanden zu finden, tendieren leider gegen null", sagte Bürgermeister Borys Filatow. Möglich sei, dass einige Leichen durch Feuer und einstürzende Hausteile so entstellt seien, dass sie kaum noch aufzufinden seien.
Seit dem Angriff am Samstag wurden in der Großstadt im zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk
45 Tote geborgen, darunter 6 Kinder.
Etwa 80 Menschen wurden
verletzt. Noch immer lägen 28 Verletzte in Krankenhäusern, bei vielen sei der Zustand kritisch, hieß es. Mehr als 230 Wohnungen des neunstöckigen Hochhauses wurden zerstört.