Letztes Update:
20230115020112

10:52
14.01.2023
UPDATE | Russland hat die Ukraine nach Behördenangaben aus der Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen beschossen. Betroffen waren die Millionenmetropole selbst sowie andere Regionen, darunter Charkiw und Saporischschja, heißt es. Das Präsidentenbüro in Kiew ruft die Menschen auf, den Luftalarm nicht zu ignorieren und unbedingt Schutz zu suchen. In der Hauptstadt waren Explosionsgeräusche zu hören, die in der Regel entstehen, wenn die ukrainische Flugabwehr russische Raketen oder Drohnen abschießt.

Der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Juryj Ignat, sagt einem Bericht der Internetzeitung Ukrajinska Prawda zufolge, dass es sich um ballistische Raketen gehandelt haben könnte, die aus nördlicher Richtung gekommen seien. Demnach könnten die Raketen von Belarus aus abgeschossen worden sein, Russland hatte dorthin Truppen und Technik verlegt. Die Ukraine habe keine effektiven Mittel der Ortung und Vernichtung ballistischer Raketen, so Ignat. So erklärte er auch, dass der Luftalarm erst verspätet eingesetzt hatte. Ignat teilt auch mit, dass zahlreiche russische Langstreckenbomber vom Typ Tupolew Tu-95 in der Luft seien.

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10:31
14.01.2023
Angesichts des unerbittlichen russischen Angriffskriegs fordert die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, das Sondervermögen für die Bundeswehr von heute 100 Milliarden auf 300 Milliarden Euro zu verdreifachen. Weiter sagt die SPD-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die weitere Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Munition gehe "nicht ohne neue Fertigungskapazitäten".
Das 100-Milliarden-Sondervermögen war im Juni mit einer Grundgesetzänderung bereitgestellt worden. Laut Verteidigungsministerium sollen damit große Lücken nach jahrzehntelangem Sparen geschlossen werden. Laut Bundeswehrverband fehlt etwa allein in Deutschland Munition im Wert von 20 bis 30 Milliarden Euro. Das Problem ist seit Jahren bekannt.

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