Die Linke sieht in einem Austausch von Verteidigungsministerin Lambrecht keinen Fortschritt im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Bundesregierung habe keine überzeugende Strategie, sagt Parteichef Martin Schirdewan. "Der Wechsel von Personalien wird das Dilemma nicht lösen, sondern es geht darum, dass die Bundesregierung endlich die Weichen stellt, hin aus der militärischen Logik herauszukommen hin zu einer Friedenslogik und Diplomatie und Friedensverhandlungen zu befördern."
Schirdewan und Co-Parteichefin Janine Wissler sprechen sich noch einmal ausdrücklich gegen Panzerlieferungen an die Ukraine und für Friedensverhandlungen aus. "Wir sehen einfach die große Gefahr einer Eskalation", sagte Wissler. Ein Eintreten für Diplomatie bedeute keine Parteinahme für den russischen Präsidenten Putin. Doch sei der Krieg letztlich nur am Verhandlungstisch zu lösen.