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17:02
03.01.2023
Die Ukraine war das wichtigste Zielland für deutsche Rüstungsexportgenehmigungen im vergangenen Jahr. Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin veröffentlichte. Demnach erlaubte die Bundesregierung Ausfuhren in das von Russland angegriffene Land im Umfang von knapp 2,25 Milliarden Euro, was etwa einem Viertel des Gesamtvolumens entspricht. Auf Platz zwei lagen die Niederlande, gefolgt von den Vereinigten Staaten und Großbritannien.
Insgesamt erteilte die Ampel-Regierung 2022 Genehmigungen für Rüstungsexporte im Wert von rund 8,36 Milliarden Euro. Das ist der zweithöchste Betrag in der Geschichte der Bundesrepublik, nach 9,35 Milliarden Euro 2021 - einem Jahr, in dem noch die große Koalition aus Union und SPD den Kurs weitgehend bestimmte. Vorläufige Zahlen waren bereits Ende Dezember bekannt geworden.

16:11
03.01.2023
In Estland hat ein privates Treffen von mehreren ehemaligen und aktuellen estnischen Fußball-Nationalspielern mit dem russischen Nationaltrainer Waleri Karpin für Aufregung gesorgt. Der Fan-Club des Nationalteams des baltischen EU-Landes verurteilt das Verhalten der Spieler, die auf einem Bild in sozialen Medien in geselliger Runde mit Karpin gezeigt wurden, als inakzeptabel.

Als estnische Bürger und Vertreter der Nationalmannschaft hätten sie die moralische Pflicht, für dieselben Werte einzustehen, für die der estnische Staat und der Großteil Europas einstünden, kritisiert der Fan-Club in einer Stellungnahme.

15:06
03.01.2023
Außenministerin Annalena Baerbock hebt den Einsatz der portugiesischen Regierung zur Unterstützung der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland hervor. Portugal unterstütze die Ukraine "unermüdlich in ihrem Kampf für die Freiheit" - nicht nur mit schweren Waffen, sondern auch, indem es sein Gewicht in der portugiesischsprachigen Welt in die Waagschale werfe, sagt die Grünen-Politikerin.
Die jüngsten massiven russischen Luftangriffe, "mit denen die Ukrainerinnen und Ukrainer gezielt und systematisch ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden sollen, führen uns vor Augen, wie wichtig die entschlossene internationale Unterstützung für die Ukraine auch 2023 ist und bleibt", so Baerbock.

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