Letztes Update:
20221210111026

11:09
10.12.2022
Großer Andrang stellt die Lebensmittel-Tafeln in Deutschland vor Probleme. "Die Lage der Tafeln in Deutschland ist so herausfordernd wie noch nie zuvor in der 30-jährigen Geschichte", sagt der Vorsitzende des Dachverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben mehr Kundinnen und Kunden - gleichzeitig werden weniger Lebensmittel gespendet." Die Tafeln seien am Limit. Menschen in der Grundsicherung, Alleinerziehende, Rentner, Geflüchtete, Obdachlose: Mehr als zwei Millionen Menschen werden den Angaben zufolge von den mehr als 960 Tafeln bundesweit unterstützt.
Der Ukraine-Krieg und starke Preissteigerungen haben den Angaben zufolge einen enormen Zulauf ausgelöst. Immer mehr Menschen aus dem Niedriglohn-Sektor, die sonst immer noch knapp über die Runden gekommen seien, seien plötzlich auf die Unterstützung der Tafeln angewiesen, sagt Brühl in Berlin. Auch in Deutschlands zweitgrößter Stadt, Hamburg, ist das spürbar: "Da sind Leute, die vor zwei Monaten nicht damit gerechnet haben, dass sie sich einmal bei der Tafel melden werden", sagte der Geschäftsführer der Hamburger Tafel, Jan-Henrik Hellwege.

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11:04
10.12.2022
Der Chef der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, macht Deutschland und Frankreich für den gescheiterten Friedensplan im Osten der Ukraine verantwortlich. "Deutschland und Frankreich müssen den Bewohnern des Donbass-Gebiets Kompensation zahlen. Die heutige Lage in der Ukraine ist die Folge der verlogenen Politik der Führer dieser Staaten", schrieb der Parlamentsvorsitzende im Nachrichtendienst Telegram.
Wolodin warf den Regierungen in Berlin und Paris vor, 2014 erst bei den Protesten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew als Garanten für einen friedlichen Machtwechsel aufgetreten zu sein, der dann aber zu einem "Staatsumsturz" geführt habe. Anschließend hätten beide Länder zusammen mit Russland und der Ukraine in der belarussischen Hauptstadt Minsk einen Friedensplan unterzeichnet, ohne ihn einhalten zu wollen, behauptete Wolodin. Der Minsker Friedensplan für den unter russischem Einfluss stehenden Osten der Ukraine nach Beginn der Kampfhandlungen 2014 sah weitreichende Verpflichtungen für die Konfliktparteien vor. Die meisten wurden aber nie umgesetzt. Russland und die Ukraine gaben sich gegenseitig die Schuld dafür.

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