Olena Selenska, die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, betont auf der Frankfurter Buchmesse, dass es
bei dem Krieg in ihrer Heimat keine "Zwischentöne" gebe. "Wir kämpfen um unser Leben", sagt sie am Abend auf einer Veranstaltung der Zeitschrift
"Brigitte". "Man muss die Wahrheit darüber erzählen, was uns tagtäglich passiert." Darin sehe sie auch ihre Aufgabe bei Auftritten als First Lady.
Auch am Samstag habe es in Kiew wieder Luftangriffe gegeben und
ihre Gedanken seien bei ihren Kindern, sagt sie. "Unser Planungshorizont ist vielleicht ein oder zwei Tage - wir wissen nicht, was morgen oder übermorgen ist." Gleichzeitig setze eine gewisse Routine ein: "
Das Herz rast nicht mehr so, wenn die Sirenen heulen. Wir gehen in den Luftschutzkeller."