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17:02
22.10.2022
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15:12
22.10.2022
Der Gouverneur der russischen Grenzregion Belgorod wirft der Ukraine erneut schweren Beschuss des Gebiets vor. Zwei Menschen seien dabei am Samstag in der Grenzstadt Schebekino getötet worden, teilt Wjatscheslaw Gladkow mit. Elf Menschen seien verletzt worden, vier von ihnen schwer. Gladkows Angaben zufolge wurde auch Energie-Infrastruktur getroffen. Details nennt er nicht. Rund 15.000 Menschen seien aber zeitweilig ohne Strom, Heizung und Wasser gewesen.

14:21
22.10.2022
Die Ukraine warnt angesichts massiver russischer Raketenangriffe auf die Energie-Infrastruktur des Landes vor einer humanitären Katastrophe. "Der Aggressor hört nicht auf, unser Land zu terrorisieren", teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Nach Angaben der Präsidialverwaltung waren im Land rund 1,5 Millionen Kunden des Energieversorgers Ukrenerho ohne Strom. Selenskyjs Berater Mychajlo Podoljak sagt, Russland versuche, Ukrainer zu einer neuen massenhaften Flucht nach Europa zu drängen.
Befürchtet wird, dass die Menschen wegen Kälte und Dunkelheit infolge der fehlenden Energie noch schwerer als ohnehin schon in Not geraten und die Flucht ergreifen. Nach Darstellung von Selenskyj hat Russland am Samstag erneut 36 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Die meisten seien von der Luftverteidigung abgeschossen worden. Trotzdem schlugen russische Raketen in teils wichtige Energieanlagen ein.

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