Der FDP-Außenpolitiker
Alexander Graf Lambsdorff hält den
von Kremlchef Wladimir Putin verhängten Kriegszustand in den kürzlich annektierten ukrainischen Gebieten für ein "
weiteres Zeichen der Schwäche". Lambsdorff sagte dem Fernsehsender Welt: "Das zeigt einfach, dass er seinen Griff mit administrativen Mitteln dort ausweiten will, wo es ihm mit militärischen Mitteln zu entgleiten droht." Er halte die Konsequenzen für die Bevölkerung für vermutlich überschaubar. Der Westen solle ruhig bei seiner Linie bleiben, die Ukraine zu unterstützen, so Lambsdorff. Weitere
Waffenlieferungen aus Deutschland seien angesichts der jüngsten Drohnenangriffe dringend nötig. "Wir müssen jetzt die Ukraine stärken, was die Luftabwehr angeht", sagte der FDP-Politiker.