Letztes Update:
20221020054625

12:03
19.10.2022
UPDATE | Der russische Präsident Wladimir Putin hat in vier kürzlich annektierten ukrainischen Gebieten den Kriegszustand verhängt. Ein entsprechendes Dekret habe er bereits unterschrieben, sagte Putin. Damit gehen erweiterte Machtbefugnisse für die russischen Besatzungsverwaltungen in den Gebieten Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja einher.
Außerdem können Bewohner nun zur Arbeit in der Rüstungsindustrie gezwungen oder an Reisen gehindert werden. Möglich sind dem Dekret zufolge jetzt auch offiziell die Einführung von Militärzensur oder das Abhören privater TelefongesprächePutin hatte Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja Ende September nach mehreren Scheinreferenden völkerrechtswidrig annektieren lassen. International wird der Schritt nicht anerkannt. 

11:28
19.10.2022
UPDATE | Der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, wirft den russischen Besatzern vor, die Menschen in Cherson durch "gefälschte Nachrichten" über ukrainische Angriffe auf die Stadt einschüchtern zu wollen. "Eine ziemlich primitive Taktik, wenn man bedenkt, dass die ukrainischen Streitkräfte nicht auf ukrainische Städte schießen, das tun ausschließlich russische Terroristen", schreibt er in seinem Telegram-Kanal. Auch die Evakuierung sei bloß "Propaganda".

11:18
19.10.2022
Mehr als 100 Angriffe mit iranischen Drohnen des Typs Shahed 136 soll es seit vergangener Woche in der Ukraine gegeben haben. Welche Eigenschaften diese zerstörerischen Marschflugkörper haben, zeigt diese schematische Darstellung: 

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11:08
19.10.2022
Nach vor allem in Russland heftig kritisierten Äußerungen ist der ukrainische Botschafter in der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan entlassen worden. Ein expliziter Grund für den Rauswurf von Petro Wrublewskyj wurde in dem Dekret des ukrainischen Präsidialamts nicht genannt. Angesprochen auf Russlands Krieg gegen sein Land hatte Wrublewskyj im August einen gefallenen ukrainischen Kämpfer mit den Worten zitiert: "Wir versuchen, so viele von ihnen (den Russen) zu töten wie möglich. Je mehr Russen wir jetzt töten, desto weniger von ihnen müssen unsere Kinder töten."
Moskau reagierte empört und forderte die Ausweisung Wrublewskyjs. Kasachstan wies das zurück - bat aber die Ukraine, den Diplomaten zu ersetzen, der mehr als zwei Jahre in Astana im Dienst war. 

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