Letztes Update:
20220602130722

12:48
02.06.2022
Der Augsburger Bischof Bertram Meier ist zu einem Solidaritätsbesuch in die Ukraine gereist. Meier ist als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz in das von Russland angegriffene Land gefahren. Er sei am Morgen mit einem Nachtzug in Kiew angekommen, berichten die Bischofskonferenz und das Augsburger Bistum.
Meier will in der Hauptstadt unter anderem Großerzbischof Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, treffen. Der bayerische Bischof betont aus Anlass der Reise erneut, dass die russische Invasion einen Völkerrechtsbruch darstelle, der die Existenz der ukrainischen Nation bedrohe.

12:27
02.06.2022
Die Deutsche Kinemathek und mehrere Kinos planen eine Reihe mit ukrainischen Filmen. Vom 12. bis 30. Juni sollen in Berlin, Leipzig und Hamburg mehrere Produktionen gezeigt werden. Die russische Kriegsrhetorik propagiere, dass die Ukraine ein künstlicher Staat ohne eigene Kultur und Geschichte sei, schrieb die Kinemathek in Berlin. "Diese Filmreihe beweist das Gegenteil." Gezeigt werden etwa der Stummfilm "Arsenal" aus den 1920ern und etliche neuere Produktionen.
Eine der Kuratorinnen schickte eine Videobotschaft aus Odessa. Das Projekt sei nicht nur eine Ehre für sie und ihre Kollegin, sagt Julia Kowalenko, sondern gebe ihnen auch ein Gefühl der Unterstützung für die ukrainische Filmgemeinschaft.

12:21
02.06.2022
Die unter dem Eindruck von Pandemie, Flut und dem Krieg in der Ukraine geplanten zusätzlichen Investitionen in den Bevölkerungsschutz stoßen im Bundestag auf große Zustimmung. Das Geld soll nach den Vorstellungen der Ampel-Koalition unter anderem für neue Logistikzentren und geländegängige Fahrzeuge des Technischen Hilfswerks verwendet werden. Das Parlament beriet am Vormittag zum Haushalt des Bundesinnenministeriums.
Die Union fordert eine weitere Aufstockung der Mittel für den Bevölkerungsschutz. André Hahn (Linke) sagt mit Blick auf das sogenannte Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro, es wäre gut "wenn wenigstens ein Bruchteil dieser Mittel für den Zivil- und Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt würde". Auch in einem anderen Punkt waren sich die meisten Redner einig: Beim Schutz vor Cyberangriffen hat Deutschland Nachholbedarf.

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