Rumänien kann sich nach den Worten von Bundesratspräsident Bodo Ramelow (Linke) eine Energiepartnerschaft mit Deutschland vorstellen. Es gehe dabei um eine mögliche gemeinsame Erschließung von Gasfeldern im Schwarzen Meer, so Ramelow zum Abschluss einer dreitägigen Reise nach Rumänien der Deutschen Presse-Agentur. Den Vorschlag habe der rumänische Ministerpräsident Nicolae-Ionel Ciucă bei einem Treffen in Bukarest gemacht. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sei darüber informiert.
Die Bundesregierung sucht als Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine Alternativen zu russischen Gaslieferungen. "Eine mögliche Energiepartnerschaft mit Rumänien löst unsere aktuellen Gasproblem nicht", sagt Ramelow. Sie könnte aber für die zweite Hälfte des laufenden Jahrzehnts eine Alternative sein.