Letztes Update:
20220430140155

13:37
30.04.2022
Grünen-Chef Omid Nouripour verteidigt die militärische Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriff, bekennt sich zugleich aber zum Einsatz für den Frieden. "Wir werden immer Friedenspartei bleiben", versprach Nouripour bei einem kleinen Parteitag in Düsseldorf. Gerade die grüne Außenministerin Annalena Baerbock habe alles getan, um einen Krieg zu verhindern, der Kreml habe daran aber kein Interesse gehabt. 
Als Regierungspartei schauten die Grünen der Realität ins Gesicht, sagte Nouripour. Das bedeute keinen Abschied vom Bemühen um friedliche Konfliktlösungen. Der Einsatz von Militär dürfe nur "ein aller-, allerletztes Mittel" sein. Die Lage in der Ukraine zwinge die Grünen nun, Dinge zu tun, die sie vor einigen Wochen nicht getan hätten, darunter die Lieferung schwerer Waffen.

Es ist unser Job als Grüne, die historisch gewachsene berechtigte Kultur der militärischen Zurückhaltung nicht aufzugeben. Das ist und bleibt richtig. 13:37
30.04.2022
Omid Nouripour - das Nato-Ziel, wonach jährlich zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung auszugeben wären, sei falsch. Der Verankerung im Grundgesetz stimmten die Grünen nicht zu, so der Grünen-Chef weiter.
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13:08
30.04.2022
Beschäftigte des Amsterdamer Hafens haben ein mit Dieselöl beladenes Tankschiff aus Russland abgewiesen. Der Tanker Sunny Liger sei vor der niederländischen Küste vor Anker gegangen, nachdem die Hafenarbeiter sich geweigert hätten, das Schiff zu entladen, berichtete der Sender NOS. Zuvor hatten Hafenarbeiter in Schweden bereits den Tanker abgewiesen, woraufhin er Kurs auf die Niederlande nahm.
Die niederländische Gewerkschaft FNV dankte den Arbeitern für das Abweisen des Schiffs. "Mit der Ladung finanziert Russland den Krieg in der Ukraine", es handele sich nicht bloß um schmutziges, sondern um blutiges Geld, heißt es in einer Mitteilung. Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten im Rotterdamer Hafen auf, den Tanker ebenfalls abzuweisen.

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