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08:42
28.04.2022
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hält militärische Hilfe für die Ukraine für nötig, bis das Land wieder sein ganzes Staatsterritorium kontrolliert. Deutschland habe Warnzeichen übersehen und "naiv, ignorant, in deutscher Ruhe" zugesehen, wie Russland bereits vor acht Jahren einen Krieg in der Ostukraine anzettelte, sagt die FDP-Politikerin im Bundestag. Seitdem seien 14.000 Menschen ums Leben gekommen.
"Es geht um Freiheit und Demokratie, um Selbstbestimmung, um Menschenrechte, die mit den Füßen getreten werden", so Strack-Zimmermann. Deshalb bitte, rufe und schreie die Ukraine "nach unserer Hilfe". 

08:51
28.04.2022
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko fordert geflüchtete Einwohner erneut auf, vorerst nicht in die ukrainische Hauptstadt zurückzukehren. Zwar täten die ukrainischen Soldaten alles, um russische Raketen abzuschießen, sagt Klitschko. Aber: "Kiew ist weiterhin keine sichere Stadt. Es ist kein Geheimnis, dass Kiew ein Ziel der Angreifer war und ist", betont das Stadtoberhaupt. 
Er könne den Menschen die Rückkehr nicht verbieten, aber empfehle dringend, weiterhin fernzubleiben. Auch in den Vororten sei es gefährlich, weil dort noch nicht alle Minen geräumt seien. Es seien bereits Menschen getötet worden.

08:28
28.04.2022
Der Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch warnt vor einem Atomkrieg als Folge von Waffenlieferungen an die Ukraine. Bartsch erinnert im Bundestag an die Aussage von Bundeskanzler Scholz, es dürfe keinen Atomkrieg geben. "Unter anderem mit der Angst vor einem Atomkrieg hat der Bundeskanzler die Lieferung schwerer Waffen ausgeschlossen, und zwar zu Recht", so Bartsch. Dies erwarteten die Menschen von der Bundesregierung. "Das muss das oberste Ziel sein in dieser dramatischen Entwicklung." Doch jeden Tag gebe es bei Scholz und der Ampel eine Kehrtwende. "Es gibt einen fatalen Wettlauf: höher, schneller, weiter", sagt Bartsch zum Thema Waffen. Er bezweifelte, dass mit der Lieferung schwerer Waffen der Krieg beendet werden könne. Viel zu wenig werde über diplomatische Bemühungen geredet. Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und Deeskalation seien zwei Seiten derselben Medaille.

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