Letztes Update:
20220415020409

12:52
14.04.2022
Fast 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland erwarten finanzielle Belastungen durch den Ukraine-Krieg. Das geht aus dem aktuellen German-Business-Panel-Monitor für April hervor, an dem sich gut 1000 Unternehmen beteiligten. Seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine seien die Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich eingebrochen, heißt es in der Studie. Daran hätten auch die weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen am 20. März nichts ändern können.
Sorgen machen den Unternehmen der Umfrage zufolge vor allem die steigenden Energiekosten und die drohenden Lieferkettenprobleme. Beeinträchtigungen der eigenen Geschäfte in der Ukraine und in Russland sowie Umsatzeinbußen in den beiden Ländern spielten dagegen nur selten eine Rolle. Trotz aller Belastungen unterstützt eine Mehrheit der Unternehmen die bisherigen Sanktionen. Mehr als 60 Prozent der Firmen bewerteten sie "eher positiv" oder "sehr positiv", nur gut 15 Prozent "eher negativ" oder "sehr negativ".

Ich glaube ein Einfuhrstopp macht überhaupt gar keinen Sinn. 12:34
14.04.2022
Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann spricht sich gegen einen Einfuhrstopp von Öl und Gas aus Russland aus. Ein Energie-Embargo "würde dazu beitragen, dass (...) die wirtschaftlichen Folgen für uns in Europa und Deutschland deutlich größer wären als die Folgen für Russland selber", warnt er.

12:08
14.04.2022
Vor dem befürchteten russischen Großangriff in der Ostukraine sind in den umkämpften Regionen Luhansk und Donezk nach Angaben der Regierung in Kiew neun Fluchtkorridore eingerichtet worden. Eine Fluchtmöglichkeit gebe es für Privatfahrzeuge aus der besonders hart umkämpften Hafenstadt Mariupol im Gebiet Donezk in Richtung der Stadt Saporischschja, teilt Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk mit. Acht weitere Korridore seien in der Region Luhansk eingerichtet worden. Vorläufiges Ziel: Bachmut. Zudem solle ein Evakuierungszug aus Pokrowsk über Kiew nach Tschop im Südwesten der Ukraine fahren.
Die Korridore könnten aber nur funktionieren, wenn der Beschuss von russischer Seite eingestellt werde, so Wereschtschuk. 

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren