Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor zieht das Eingeständnis von Fehlern durch die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, in ihrem Umgang mit der Gas-Pipeline Nord Stream 2 in Zweifel. "Ihre spontane Metamorphose von einer russischen Werbe-Ikone zur vorgeblichen Mutter Teresa ist völlig unglaubwürdig", sagt der CDU-Politiker der Bild-Zeitung. Schwesig fordert er demnach auf, sie solle "endlich reinen Tisch machen und erklären, warum sich die SPD Mecklenburg-Vorpommern so unterwürfig vor russischen Konzernen in den Staub geworfen hat".
Amthor, der aus dem Bundesland kommt, hatte sich in der Vergangenheit selbst ambivalent zum international umstrittenen deutsch-russischen Projekt positioniert. In einem Facebook-Eintrag Anfang September 2020 hieß es: