UPDATE | Neben Deutschland dürfen nach Angaben von Italiens Ministerpräsident Mario Draghi auch alle anderen Staaten in Europa russisches Gas weiter in Euro oder Dollar bezahlen. Kremlchef Wladimir Putin habe am Mittwochabend in einem Telefonat gesagt, dass die Verträge über Gaslieferungen weiter Bestand hätten, berichtet Draghi.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt der Agentur Interfax zufolge, dass an einem Bezahlsystem gearbeitet wird, nach dem das Geld in Euro an die nicht von Sanktionen betroffene Gazprombank gezahlt, dann umgetauscht und in Rubel nach Russland überwiesen wird. "Die Details folgen. Wir werden die Einzelheiten jetzt nicht enthüllen", sagt Peskow. Zuvor hatte es Streit gegeben: Putin hatte gefordert, dass die Lieferungen in Rubel bezahlt werden müssten, was die EU-Länder ablehnten.