Letztes Update:
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13:12
31.03.2022
UPDATE | Neben Deutschland dürfen nach Angaben von Italiens Ministerpräsident Mario Draghi auch alle anderen Staaten in Europa russisches Gas weiter in Euro oder Dollar bezahlen. Kremlchef Wladimir Putin habe am Mittwochabend in einem Telefonat gesagt, dass die Verträge über Gaslieferungen weiter Bestand hätten, berichtet Draghi.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt der Agentur Interfax zufolge, dass an einem Bezahlsystem gearbeitet wird, nach dem das Geld in Euro an die nicht von Sanktionen betroffene Gazprombank gezahlt, dann umgetauscht und in Rubel nach Russland überwiesen wird. "Die Details folgen. Wir werden die Einzelheiten jetzt nicht enthüllen", sagt Peskow. Zuvor hatte es Streit gegeben: Putin hatte gefordert, dass die Lieferungen in Rubel bezahlt werden müssten, was die EU-Länder ablehnten.

12:59
31.03.2022
Russland verhängt ab Freitag einen vorübergehenden Export-Stopp für Raps und Sonnenblumenkerne. Das Ausfuhrverbot gelte bis Ende August, teilt das Landwirtschaftsministerium in Moskau mit. Zudem solle der Export für Sonnenblumenöl von Mitte April bis Ende August auf 1,5 Millionen Tonnen begrenzt werden. Damit solle vor dem Hintergrund einer erhöhten Nachfrage und gestiegener Preise die Versorgung russischer Kunden sichergestellt werden.
In Russland waren angesichts der Sanktionen zuletzt viele Lebensmittel deutlich teurer geworden. Mancherorts kam es zu Hamsterkäufen. Mehrere Supermarktketten beschränkten den Verkauf von Grundnahrungsmitteln.

12:51
31.03.2022
Der frühere Box-Weltmeister Wladimir Klitschko wirbt bei einem Besuch in Berlin um Unterstützung für die Ukraine. Klitschko hat sich unter anderem mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) getroffen. In der Delegation aus Kiew sind demnach auch der Sonderbeauftragte des ukrainischen Außenministeriums für Sanktionspolitik, Olexij Makjejew, und die Abgeordnete Halyna Jantschenko dabei.
Auf dem Programm stehen noch weitere Gespräche. "Es sind Treffen mit hochrangigen Politikern für eine politische Unterstützung der Ukraine geplant", teilt Klitschkos Bruder Vitali, der Bürgermeister von Kiew, im Nachrichtenkanal Telegram mit. Dabei gehe es um wirtschaftliche, humanitäre und militärische Hilfe. 

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