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23:22
29.03.2022
Ein für Mittwoch und Donnerstag geplantes Treffen der Verteidigungsminister Ungarns, Polens, Tschechiens und der Slowakei ist wegen der ungarischen Ukraine-Politik geplatzt. Das Verteidigungsministerium in Budapest bestätigte die Absage dem privaten Nachrichtensender ATV. Das Treffen der sogenannten Visegrad-Vier-Staaten werde zu einem späteren Zeitpunkt abgehalten, teilte es weiter mit.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat den Angriff Russlands auf die Ukraine eher halbherzig verurteilt. Auch schloss er Waffenlieferungen aus, die von Ungarn direkt in die benachbarte Ukraine gehen würden. In den letzten Jahren ließ sich Orban auf ein enges Verhältnis zum russischen Präsidenten Wladimir Putin ein. Wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten entstanden, so etwa durch günstige Erdgas-Lieferungen. Zugleich torpedierte das EU- und Nato-Land die Nato-Annäherung der Ukraine. Orbans Haltung wurde in den anderen drei Visegrad-Staaten zunehmend argwöhnisch beäugt. Vor allem Polen setzt sich unter massiven Anstrengungen für die Ukraine ein.

23:00
29.03.2022
Der positive Schwung an den US-Börsen zum Wochenstart setzt dank Entspannungssignalen im Ukraine-Krieg fort: Der Dow Jones Industrial übersprang gleich zum Handelsstart locker die 35.000 Punkte-Hürde und legt zum Handelsschluss um 0,97 Prozent auf 35.294,19 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 rückt um 1,23 Prozent auf 4631,60 Zähler vor. Der technologielastige Nasdaq 100 steigt um 1,68 Prozent auf 15239,32 Punkte und ist damit zurück auf dem Niveau von etwa Mitte Januar.
Im Ukraine-Krieg könnten nun "die nächsten Tage entscheidend sein», wie Marktanalyst Craig Erlam vom Broker Oanda sagt. "Die Anzeichen sind vielversprechend, was sich heute auch an den Märkten widerspiegelt."

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