Flüchtlingen aus der Ukraine wird in Italien ein Jahr lang Schutz und unter anderem auch Zugang zum Arbeitsmarkt gewährt. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb dazu ein Dekret, wie sein Amtssitz Palazzo Chigi mitteilte. Damit setzt Italien eine EU-Richtlinie vom 4. März dieses Jahres um.
Die Regelungen gelten demnach für den Zeitraum ab dem 24. Februar - dem Beginn des russischen Angriffs - für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie sollen auch ihre noch in der Ukraine lebenden Familienmitglieder nachholen können. Das Innenministerium registrierte nach Angaben vom Dienstag bislang etwas mehr als 75.100 ukrainische Flüchtlinge, die in Italien ankamen.