Letztes Update:
20220329170452

17:04
29.03.2022
Flüchtlingen aus der Ukraine wird in Italien ein Jahr lang Schutz und unter anderem auch Zugang zum Arbeitsmarkt gewährt. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb dazu ein Dekret, wie sein Amtssitz Palazzo Chigi mitteilte. Damit setzt Italien eine EU-Richtlinie vom 4. März dieses Jahres um.
Die Regelungen gelten demnach für den Zeitraum ab dem 24. Februar - dem Beginn des russischen Angriffs - für Geflüchtete aus der Ukraine. Sie sollen auch ihre noch in der Ukraine lebenden Familienmitglieder nachholen können. Das Innenministerium registrierte nach Angaben vom Dienstag bislang etwas mehr als 75.100 ukrainische Flüchtlinge, die in Italien ankamen.

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16:53
29.03.2022
Die dänische Regierung bietet an, Hunderte Soldaten ins Baltikum zu schicken. Beantrage die Nato dies offiziell, sei man bereit, ein Kampfbataillon mit rund 800 Soldaten in die baltischen Nato- und EU-Länder Estland, Lettland und Litauen zu entsenden, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Dänemark sei in den Staaten bereits deutlich präsent, stehe aber bereit, noch mehr zu tun.
Neben dem offiziellen Nato-Antrag ist für die Entsendung des Kampfbataillons auch die Zustimmung des Parlaments in Kopenhagen notwendig. Das Bataillon befindet sich derzeit im dänischen Slagelse.

16:33
29.03.2022
Der britischen Regierung zufolge wäre ein möglicher Waffenstillstand in der Ukraine keine ausreichende Grundlage für eine Aufhebung von Sanktionen gegen Moskau. Stattdessen fordert London einen vollständigen Abzug aller russischen Truppen aus dem Land. Ein Waffenstillstand alleine könne nicht als bedeutender Schritt dahin gelten, sagte ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson.
Hinsichtlich des von Moskau angekündigten teilweisen Rückzugs von Truppen sagte der Sprecher, man werde den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht nach Worten, sondern nach seinen Taten bewerten.

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